Schon 1200 Ideen für Frankfurt 2030

Die Resonanz auf den Ideenaufruf  zu Frankfurt 2030 ist überwältigend: Nach nur einer Woche sind bereits rund 1200 Kommentare, Anregungen und Ideen für ein besseres Frankfurt im Jahr 2030 eingegangen. So kamen rund 250 interessierte Bürger*innen  am 1. Juli zum IdeenFlashMarkt in das Zoogesellschaftshaus und machten Gebrauch von der Möglichkeit, dem Magistrat ihre Vorstellungen, Wünsche und Hinweise zur Zukunft der Stadt mitzuteilen. Zu einem Workshop am 5. Juli  kamen rund 200 Vertreter*innen aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Stadtgesellschaft. Und hunderte Bürger*innen traten während der einwöchigen Ideentour vom 3. bis 9. Juli auf Wochenmärkten, in Einkaufsstraßen, Parks und anderen Orten an die markanten, mobilen Infostände des Stadtdialogs „Frankfurt Deine Stadt“ und teilten ihre Ideen mit.

Die Spannweite der rund 1200 eingereichten Kommentare reicht dabei von visionären Ideen über Meinungsbekundungen bis hin zu konkreten Maßnahmenvorschlägen. Dabei gibt es Themen, die die Bürger*innen in besonderem Maße bewegen und die wiederholt genannt und diskutiert werden. Dazu gehören vor allem die Bezahlbarkeit von Wohnraum, die Gestaltung eines lebenswerten Wohnumfelds mit Nahversorgungsmöglichkeiten und attraktiver sozialer Infrastruktur wie Schulen und Kindergärten, die Förderung eines stadtverträglichen Verkehrs, u.a. durch den Ausbau des Radwegenetzes und die Erweiterung des Angebots von Bus, Straßenbahn und U-Bahn, sowie der Erhalt und die Pflege von Grün- und Freiflächen.

Wie geht es nun mit den vielen Ideen und Hinweisen weiter? Die gesammelten Ideen werden zunächst dokumentiert und ausgewertet. Anschließend werden sie einerseits mit dem Statusbericht zum Stadtentwicklungskonzept abgeglichen und etwaige Lücken in der Analyse geschlossen, andererseits werden sie zu thematischen Handlungsschwerpunkten verdichtet. Diese  tragen zu Entwicklungsvorstellungen bei, die  ab Herbst 2016 öffentlich diskutiert werden sollen. Martin Hunscher, Leiter des Stadtplanungsamtes, betont daher den hohen Stellenwert, den die eingereichten Kommentare für die Stadt haben: „Durch die Ideen gewinnen wir ein wertvolles Meinungsbild aus der Stadtgesellschaft, das uns hilft, Entwicklungspfade für Frankfurts Zukunft im Sinne seiner Bürger*innen einzuschätzen.“

Noch aber ist der Ideenaufruf nicht beendet: Noch bis 31. Juli können hier FrankfurtIdeen abgegeben werden.

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